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Kritikenspiegel "Aida"

Pressestimmen zum Spiel auf dem See

Aida Fotoprobe 2009 Bild 3
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Stand: 30.7.2009


The New York Times, New York

At the opening night performance Tatiana Serjan, having sung glowingly in Aida’s aria “O patria mia,” received the reprimands of her father, sung by the vibrant baritone Iain Paterson, in an up-close-and-personal confrontation that was the evening’s high point.


Die Welt, Berlin

Es ist das Allerhöchste. In 55 Metern Höhe über dem Bodensee schweben und gleiten ein Sopran/Tenor-Opernmenschenpaar in einer Barke an einem Baukran hängend, bis zum letzten Seufzer, sich singend von den irdischen Tränentälern verabschiedend in ein imaginäres ägyptisches Totenreich. Ein solches Aida-Ende gibt es nicht in Verona und auch nicht vor den Pyramiden - und schon gar nicht in einem gewöhnlichen Opernhaus.
Man fragt nicht, man staunt, wird von der Wucht der live und gigantoman sich zusammensetzenden Opernbildern bezaubert und überwältigt.


Basler Zeitung, Basel

Hoch, höher, am höchsten - Aida
So viel Technik und Spektakel wie bei der neuen Aida der Bregenzer Festspiele war in der Oper wohl noch nie. Doch sie stehen im Dienst einer durchaus kritischen Interpretation des Stücks.
Die Inszenierung nutzt die Möglichkeiten der Bühne und der Technik maximal und bezieht den See stark mit ein.
Das gesellschaftliche Umfeld der tragischen Liebesgeschichte wird konsequent mitinszeniert.


Agence France-Presse, Paris

Bregenz Festival opens with visually stunning Aida [...] the striking visuals in the new production of Verdi's Aida which opened the 64th Bregenz Festival on Wednesday were breathtaking [...] Vick's highly imaginative, opulently coloured new production, with costumes straight out of a haute couture magazine, could possibly be one of the most bombastic ever [...]


Financial Times, London

Vick’s production is a watery affair. [...] A submergible platform enables the cast to walk on water [...] The vast space is filled with action. [...] Giant cranes make aerial ballets with chunks of set and singers. [...]


ZDF - Heute Mittagsjournal, Mainz

Ein spektakuläres Bühnenbild für die Premiere der Oper Aida. [...] Ein Augen und Ohrenschmaus zugleich.  [...] Eine Wüstenoper am Bodensee - nichts ist unmöglich in Bregenz. Verdis unglückliche Liebesgeschichte – hier wird sie zur Wasseroper. Egal ob Tänzer, Solisten oder Statisten – selten war die Herausforderung auf der Seebühne an Mensch und Material so groß wie in diesem Jahr.


Zeit Online, Hamburg

[..] wer glaubt, das Stück bereits in- und auswendig zu kennen, wird auf der Seebühne in Bregenz am Bodensee überrascht. Ein Freiluft-Spektakel der Superlative ist dort zu sehen. Die ausgefallene Inszenierung des Briten Graham Vick und das spektakuläre Bühnenbild seines Landsmanns Paul Brown wurden am Mittwochabend zum Auftakt der Festspielsaison stürmisch gefeiert. [...] imposantes, farbenfrohes Spektakel am und vor allem im Wasser [...] wenn die prachtvoll gekleidete Amneris ihrer Nebenbuhlerin im pinkfarbenen Putzfrauenkittel das Geständnis entringt, dass sie Radames heimlich liebt, kann Gänsehaut entstehen. Das ist vor allem den exzellenten Stimmen der Solisten zu verdanken.


Der Standard, Wien

Die Bregenzer Festspiele bieten Giuseppe Verdis Aida in einem schlüssigen, seebühnenadäquaten Konzept von Graham Vick.
[...] weit mehr als das übliche Freilichtspektakel.
Wobei Vick das Kunststück gelang, trotz der riesenhaften Dimensionen Pomp weitestgehend zugunsten von Eleganz zu vermeiden.
[...] insgesamt hohe musikalische Qualität [...] etwa die Lebhaftigkeit, mit der Carlo Rizzi die Wiener Symphoniker zu pulsierendem, klangschön atmendem Spiel anhielt.
[...] neues Leben blühte aus den Ruinen.


Stuttgarter Zeitung, Stuttgart

Die enge Verzahnung der Szene mit der nie ganz kontrollierbaren Natur, dem See und den für die Kranaktionen nicht ungefährlichen Winden entfaltet im Laufe der Aufführung beträchtliche Faszination. [...]
Unter der kompetenten Leitung von Carlo Rizzi überzeugen die Wiener Symphoniker als exzellentes Orchester.


Kurier, Wien

Ein sinnliches Spektakel mit vielen Schauplätzen und Ideen. Carlo Rizzi zeigt mit den differenzierten Wiener Symphonikern, dass in dieser Oper alles steckt - von zarten kammermusikalischen Passagen bis zum triumphalen Marsch, vom monumentalen Chor bis zum intimen Liebesduett.
Eine besondere Rolle spielt auch der Bodensee: Er wird bespielt, betanzt, durchschwommen und befahren.


Die Presse, Wien

"Eindringliche Monumentalität, starke Bilder“ [...] Ein starkes Bild: das Ideal der Freiheit als historisch gebundener und doch überzeitlicher, stets aber bröckelnder, gefährdeter und auch bewusst verratener Traum. [...] Dieser Schluss und auch etliches davor macht wunderbaren Effekt - eine imposante Realisation.


Sonntags Zeitung, Zürich

Zu den stärksten Momenten gehören die monumentalen Szenen mit über 100 Personen. [...] Dank ausgeklügelter Tontechnik wird dem Publikum auch ein Hörgenuss geboten: Solisten, Chöre und das im Festspielhaus untergebrachte Orchester klingen auf der Open-Air-Bühne transparent und nuanciert.
[...] Neben Aida und Radames überzeugten auch die weiteren Solisten. [...] Der Regisseur und der Bühnenbildner haben keinen technischen Aufwand gescheut und geizen nicht mit Spezialeffekten.


Abendzeitung, München

[...] Aidas Mondfahrt – dieser Schluss verzaubert [...] Aida (Tatiana Serjan) und Amonasro sind die stimmlichen Helden des von Carlo Rizzi korrekt dirigierten Abends.


The Telegraph, London

Apart from being one of the most spectacular shows I've seen, Graham Vick's production has a probing side too: few opera directors take their social responsibilities more seriously. But then the Bregenz Festival, under the artistic direction of another distinguished Brit, David Pountney, is about much more than mass entertainment.

[...] I heard, Quinn Kelsey's potent Amonasro and Bradley Garvin's imposing King were most impressive.


Der Bund, Bern

Grosse Oper – inszeniert als Gleichnis mit Glanz und Gloria. [...] Auf Nähe und Ferne zugleich müssen die Sänger agieren können, Intimität mit grosser Distanz verbinden. Iano Tamar gelang beides, plastisch und bravourös. [...] Auch Aida ist keine schlechte Wahl. Tatiana Serjan gibt sie nicht als still Leidende, die ihrem Kummer in lyrischen Phrasen Ausdruck verleiht, sondern hin- und hergerissen zwischen Liebe und Gehorsam, voller Sehnsucht nach Freiheit. Das zeigte sie auch stimmlich mit dramatischer Phrasierung und erregtem Vibrato. [...] Nicht die unglückliche Liebe zwischen den Figuren steht bei ihm im Mittelpunkt des Geschehens, sondern Freiheit, die Würde der Menschen und ihr eigenständiges Handeln.


Ö1 - ORF, Wien

Alles ist durchaus beeindruckend. […] Carlo Rizzi hat die Wiener Symphoniker, die Chöre und die Solisten mit einer, für diese Dimensionen erforderliche, überdimensionalen Gestik hörbar im Griff und die Sänger sind ausnahmslos zu bewundern.


Austria Presse Agentur, Bregenz/Wien

Viel Beifall für Aida-Premiere in Bregenz. [...] Knapp 7.000 Besucher – darunter Bundespräsident Fischer und mehrere Regierungsmitglieder – erlebten auf der Seebühne ein grandioses Open-Air-Spektakel. [...]


ORF Online, Dornbirn/Wien

Worte wie "spektakulär", "üppig", "gewaltig" waren nach der Aida-Premiere nicht selten zu hören. Kein Zweifel: Die Bregenzer Aida ist ein Opern-Spektakel der Superlative. [...] Der Opernklassiker von 1871 spielt anstatt in der Wüste Ägyptens zum Teil im Wasser des Bodensees und zeigt mit zahlreichen technischen Raffinessen und Showeffekten auf. [...] Die Kulisse für Aida wird während der Aufführung vor den Augen der Zuschauer mit Hilfe von zwei hohen Baukränen zusammengesetzt. Ein Kran ist knapp 68 Meter hoch und macht das Aida-Bühnenbild zum höchsten, das je am Bodensee stand. [...] Gefeiert wurden vor allem die beiden Sängerin Tatiana Serjan als Aida, und Iano Tamar als "Amneris".


Weltexpress, Berlin

Kein ägyptischer Schinken und am Schluss sogar Spiritualität und poetische Kraft. [...] Und wie die öfter zu öden und konventionellen Tanzeinlagen degradierten Ballette hier eine tänzerische Wassermusik hinlegen, das hat schon was. [...] Alles in allem: hier ist die Seebühne wirklich zu einer geworden. Der See selbst ist Bühne und spielt mit. [...] dann hat die Aura des Ortes sowieso ein gemeinhin sakral genanntes Gefühl erreicht. [...] Tragisch zwar das Schicksal der beiden, aber auch schön


Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main

[...] das eigentliche Schlusstableau aber, die zu Füßen der zerbrochenen Freiheitsstatue um Frieden flehende Amneris, entlässt einen tief nachdenklich.


Wiener Zeitung, Wien

Dann ein Schock: Ein Baukran entreißt dem Bodensee zwei Körper, im Tod umschlungen – das Publikum erstarrt. Und die Ouvertüre, leise anhebend, hat mit diesem vorgezogenen Finale ihre ursprüngliche Kraft zurück. [...] Soldaten vollziehen zur Ballettmusik einen schaurig schönen Tanz, der an Lust und Mord gemahnt. [...] Iano Tamar reüssiert mit dramatischem Drive und reicher Stimme als Amneris.


Südkurier, Konstanz

Die neue Aida ist keine Kopfgeburt des Regietheaters, sondern genau das, was so eine Seebühne braucht: eine große Show. Doch das Bemerkenswerte der Produktion liegt gerade darin, dass sie ein Regiekonzept mit den Mitteln des Spektakels in Szene zu setzen weiß.


Schwäbische Zeitung, Leutkirch

Am eindringlichsten ist diese Inszenierung, wenn der Trubel rundum nachlässt, die Persönlichkeiten auf sich gestellt sind, wie Aida in ihren beiden Arien, die beiden starken Frauen Amneris und Aida in ihrer Konfrontation oder Aida und ihr Vater Amonasro im drängend verzweifelten Duett des dritten Akts.


Westdeutsche Zeitung, Düsseldorf

7000 Zuschauer merken es stückchenweise: Vor ihren Augen entsteht ein Bühnenbild, das lauter Höhe-Punkte mit sich bringt. Wie könnte es in Bregenz auch anders sein? [...] Das Ensemble singt grandios, die Wiener Symphoniker sind bestens aufgelegt, spektakuläre Szenen animieren die Fantasie. Und doch ist alles anders: Nie spielten Kranführer eine so entscheidende Rolle, noch nie wurde eine Wüste in den See verlegt, noch nie gingen Sänger und Stuntmen so sehr unter – rein körperlich, versteht sich. [...] In ganz starken Momenten schreitet Aida engelsgleich über alle Unwägbarkeiten und Hindernisse im See – als ob ein einziger Mensch die gewaltige Kriegsmaschinerie um sich herum allein mit seiner Liebe aufhalten könnte.


ZIB 24, Wien

Die Inszenierung von Graham Vick fordert Höchstleistungen, vom Ensemble und von der Technik. Die große Bühne wird zu einem Präzisionswerk aus Hydraulik, Kranballett und Navigation. [...] Die Bregenzer Aida ist voller atemberaubender Effekte. Einige Menschen gehen in die Lüfte, viele gehen baden. [...] Selten wurde die umgebende Natur so intensiv in die Inszenierung eingearbeitet. [...] Die Geschichte ist packend und voller Schauwerte und zudem ist die musikalische Umsetzung – vor allem dank der weiblichen Protagonisten – überaus geglückt.


Aargauer Zeitung, Baden

Die am Mittwoch eröffneten 64. Bregenzer Festspiele räumen mit lieb gewonnenen Traditionen auf und zeigen ein modernes Opernspektakel. Dank zwei riesenhaften Kranen wird Verdis Oper aus dem See gehoben.


Vorarlberger Nachrichten, Schwarzach

Kultiviert singt Rubens Pelizzari (Radames) sein „Celeste Aida“ gegen die Abenddämmerung, um beim finalen Liebesduett zwei Stunden später und in dunkler Nacht immer noch genügend Atem zu haben. [...] Tatiana Serjan ist eine Aida, der spürbar Kraft bleibt. [...] Erwähnt seien die zauberhafte und zugleich kräftige Stimme einer Indra Thomas (Aida) und die Prägnanz einer Maria José Montiel. […] Alle Achtung!


Neue, Schwarzach

Tatjana Serjan überzeugt mit ihrer eindringlichen Gestaltung der Titelpartie in großen Ausbrüchen und noch viel mehr in ihren Pianopassagen voll Sehnsucht und Verzweiflung. Iano Tamar begibt sich mit Leidenschaft, Hingabe und farbenreicher Stimme in die Rolle der herrschsüchtigen Amneris.


Österreich, Wien

Eine Inszenierung der Superlative.
Superlativisch stellt sich Graham Vicks Aida-Inszenierung dar: Auf der weltgrößten Seebühne wurde das höchste Bühnenbild hingestellt, zu dessen "Eyecatchern" die Freiheitsstatue, ein Elefant, zwei riesige blaue Füße und eine in der Luft schwebende Gondel zählen.


Badische Zeitung, Freiburg

Noch nie wohl hat ein Regisseur die Halbinsellage der Bregenzer Bühne so intensiv in seine Inszenierung integriert. […] Ballett in und auf dem Wasser, Feuerfontänen aus dem See, ein riesiger goldener Elefant auf dem Boot zum Triumphmarsch und zum Finale ein Liebespaar, das sich nicht in einem durch einen Stein verschlossenen Gewölbe wiederfindet sondern in einer Trauergondel, die ein Kran immer weiter in die Höhe zieht: Zu Verdis irisierenden Streicherklängen lässt sich's offenbar besser in den Himmel aufsteigen statt den Hades überqueren ...


ORF – Ö1, Wien

Alles ist durchaus beeindruckend. […] Carlo Rizzi hat die Wiener Symphoniker, die Chöre und die Solisten mit einer, für diese Dimensionen erforderliche, überdimensionalen Gestik hörbar im Griff und die Sänger sind ausnahmslos zu bewundern.


Liechtensteiner Vaterland, Vaduz

Bei der Bregenzer Fassung von Verdis Aida gewinnen alle: ausgesprochene Opernliebhaber genauso wie Freunde groß angelegter Open-Air-Spektakel. [...] Eine Produktion, die an Statistendichte, optischen Eindrücken und technischen Rafinessen kaum zu übertreffen ist, hinterlässt bleibende Eindrücke.


Liechtensteiner Volksblatt, Schaan

Monumentale Bilder und spektakuläre Bühnentechnik prägen die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper Aida auf der Bregenzer Seebühne. [...] Regisseur Graham Vick und Bühnenbildner Paul Brown haben für Verdis Kriegs- und Liebesdrama eine imposante Szenerie geschaffen. [...] Zu den stärksten Momenten gehören die monumentalen Szenen mit über 100 Personen, etwa der berühmte Triumphmarsch. [...]
Dank ausgeklügelter Tontechnik wird dem Publikum auch ein Hörgenuss geboten: Solisten, Chöre und das im Festspielhaus untergebrachte Orchester klingen auf der Open-Air-Bühne transparent und nuanciert. Es gab wiederholt Szenenapplaus.


Freie Presse, Chemnitz

Poetischer Höhepunkt des Abends war das ätherische Sterbeduett von Aida und Radames. [...] In Bregenz entschweben beide am Haken eines Krans in einem ägyptischen Totenboot in die laue Sommernacht. Ein magisches Bild.


Das Allgäu online, Kempten

Giuseppe Verdis Monumentaloper Aida feierte gestern Abend auf der Bregenzer Seebühne eine viel bejubelte Premiere. Die weltberühmte Oper begeisterte die 7.000 Besucher, darunter zahlreiche Prominente und geladene Gäste, auf der größten Seebühne der Welt restlos.
Die Kombination aus Verdis wundervoller Musik, modernster Bühnentechnik und der einzigartigen Kulisse des Bodensees, machen Aida zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine großartige Inszenierung bei bestem Festspielwetter.


Tiroler Tageszeitung, Innsbruck

Regisseur Graham Vick und Bühnen- und Kostümbildner Paul Brown machen in ihrer Neuinszenierung auf der Bregenzer Seebühne die Natur zum beherrschenden Thema und wie sie das Wasser zur Bühne machen, für kurze Zeit sogar das Ufer des Nils als heiligen Ort imaginieren, ist beeindruckend. Tatiana Serjan, als versklavte Aida, setzt ihren Prachtsopran leuchtend und sicher ein [...].


Tagblatt, St. Gallen

[...] eine Produktion der Superlative: Giuseppe Verdis Aida spielt zu Land, zu Wasser, in der Luft und mit dem Feuer – und inszeniert die tragische Lovestory als Antikriegsoper.  [...] Am Ende, wenn das Totenschiff Aida und Radames fortträgt, wird es im buchstäblichen Sinne himmlisch – mit einem Schlussduett von elementarer Poesie, gesungen in schwindelerregenden Höhen. Wie von Zauberhand knipste der Sternenhimmel am sommerlich linden Premierenabend dazu die Lichter an.


Charles Ritterbrand, NZZ, Zürich im ORF-Interview

Die zerstörte Freiheitsstatue, also die zerstörte Hoffnung auf Ideale und Freiheit – das war eine sehr klare Message. Ich finde es eigentlich gut und spannend, die Aida auf unser Zeit hin zu aktualisieren.


Mido Grossmann, Kritikerin klassik.com im ORF Interview

Ich denke, die Arbeit des Regisseurs war grandios. […] was er da hineingepackt hat, war genial. Von der Regierarbeit kann man Aida nicht besser machen. […] Ein Marathon an Fantasie und Knowhow und visionärer Regiearbeit […]. Ein großes Package unterm Strich gelungen.


Alexander Dick, Badische Zeitung, Freiburg

Noch nie wohl hat ein Regisseur die Halbinsellage der Bregenzer Bühne so intensiv in seine Inszenierung integriert. […] Ballett in und auf dem Wasser, Feuerfontänen aus dem See, ein riesiger goldener Elefant auf dem Boot zum Triumphmarsch und zum Finale ein Liebespaar, das sich nicht in einem durch einen Stein verschlossenen Gewölbe wiederfindet sondern in einer Trauergondel, die ein Kran immer weiter in die Höhe zieht: Zu Verdis irisierenden Streicherklängen lässt sich's offenbar besser in den Himmel aufsteigen statt den Hades überqueren ...


Märkische Oderzeitung, Frankfurt a. d. Oder

Spektakuläre Aida-Premiere in Bregenz. […] beeindruckt mit zahlreichen technischen Raffinessen und Showeffekten.


Allgäuer Zeitung, Kempten

Die Bregenzer haben die Wüsten- und Niloper in eine packende Bodensee-Oper verwandelt.

Den Wiener Symphonikern unter Carlo Rizzi liegt Verdis Musik. Rein und gediegen erklingt sie, ohne Kanten, mit zügigen, aber nicht überschäumenden Tempi.


Neue Zürcher Zeitung, Zürich 

Wie nie zuvor an diesem Ort bildet das Wasser ein zentrales Thema des Geschehens [...] ein spektakuläres Wasserballett [...] Da erhalten auch die zwischenmenschlichen Konflikte, die den Kern des Werkes bilden, Raum.