Revolutionsoper 'André Chénier' nimmt am Bodenseeufer Gestalt an
Erster Teil des 'Marat'-Kopfes montiert
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Bregenz, 16.03.11. Seit mehreren Monaten laufen die Arbeiten für den Aufbau des neuen Spiels auf dem See, Giordanos spektakuläre Revolutionsoper André Chénier. Während am Bregenzer Bodenseeufer der Unterbau und die Schulter des von Jacques-Louis Davids Gemälde "à Marat" inspirierten Bühnenbilds enstand, wurde in Fussach der Kopf der Figur zusammengebaut und bemalt.
Heute Mittwoch wurde am Bodenseeufer per Schiff der erste, 24 Tonnen schwere Teil des 14 Meter hohen, 16 Meter breiten und insgesamt 60 Tonnen schweren Kopfes angeliefert und montiert. Noch lässt sich nur erahnen, was in den kommenden zwei Sommern den Hintergrund für Giordanos berühmteste Oper bilden wird, in den kommenden Tagen werden aber auch die beiden anderen Teile - die Stirn- und die Kinnpartie Marats - an der Seebühne erwartet.
Premiere am 20. Juli
André Chénier, das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano, ist gleichermaßen packend als leidenschaftliches Liebesdrama und als historischer Krimi. Die Oper rund um das Schicksals des gleichnamigen Dichters, eine historische Gestalt der Französischen Revolution, der 1794 während Robespierres Schreckensherrschaft tatsächlich seinen Kopf verlor, ist in den Sommer 2011 und 2012 erstmals auf der Bregenzer Seebühne zu sehen. Premiere ist am 20. Juli 2011.
(bk)









